Montag, 26 Januar 2026
20:15 - 21:54
Trommeln am Mohawk
Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg greifen Briten und Ureinwohner die Farmer im Mohawk-Tal an. Gemeinsam mit den anderen Siedlern muss ein frisch verheiratetes Paar um sein Leben kämpfen.
"Trommeln am Mohawk" ist eines der Meisterwerke von John Ford. Gedreht in farbenprächtigem Technicolor, bietet der Film mit Action, Dramatik, Gefühl und Humor alle wichtigen Elemente des Western-Genres.
Als Gilbert Martin mit seiner jungen Frau Lana 1776 im Planwagen nach Westen in die neue Heimat im Mohawk-Tal reist, erklären die englischen Kolonien in Nordamerika ihre Unabhängigkeit. Es kommt zu einem langen Krieg, der auch Gilberts und Lanas Tal erreicht.
Eine Gruppe von Engländern und Ureinwohnern versucht unter der Führung des einäugigen Caldwell, das nahe Fort einzunehmen. Gilbert und viele andere Männer müssen an die Front. Lanas Mann ist einer der wenigen, die eines Tages zurückkehren.
Im Mohawk-Tal scheint ein besseres Leben zu beginnen. Lana bekommt einen gesunden Jungen, Gilbert arbeitet auf dem Feld. Doch Caldwell versucht noch einmal einen großen Angriff auf das Fort.
Mitreißend, hochdramatisch und in farbenfrohem Technicolor zelebriert Western-Ikone John Ford mit den großen Hollywood-Stars Henry Fonda und Claudette Colbert in den Hauptrollen den bewegenden Kampf eines nach Frieden und privatem Glück strebenden Ehepaares in den blutigen Wirren eines gnadenloses Krieges. Für die Kameraarbeit von Bert Glennon und Ray Rennahan sowie die Leistung der Darstellerin Edna May Oliver gab es 1940 zwei Oscar-Nominierungen.
Der 1894 in Cape Elizabeth, Maine, geborene und 1973 im kalifornischen Palm Desert verstorbene John Ford hat bei über 140 Filmen Regie geführt und in den wichtigsten Hollywood-Genres brilliert. Viele seiner Werke gelten als prägnante Klassiker, wahre Meisterwerke ihres Faches.