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Heute Donnerstag, 22 Januar 2026
22:45 - 23:14

Capriccio

* Bayerischer Filmpreis für Florian David Fitz Er ist einer der beliebtesten Schauspieler Deutschlands, mit seinen Komödien lockt er ein Millionenpublikum ins Kino. Jetzt erhält Florian David Fitz den "Preis des Ministerpräsidenten" beim Bayerischen Filmpreis. "Capriccio" mit einem Porträt über den Schauspieler, Regisseur und Autor, das der Frage nachgeht, wie er zu dem Menschen wurde, der er ist – und warum sein Leben fast ganz anders verlaufen wäre. (Der Bayerische Rundfunk überträgt die Verleihung am 23.01. um 22.00 Uhr im BR Fernsehen.) * Humorpostkarten: Wie Klischees über Bayern in die Welt getragen wurden Der Bayer? Das ist doch dieses saufende, schuhplattelnde, bauernschlaue Wesen! Könnte man meinen, zumindest, wenn man den Postkarten traut, die seit mehr als 150 Jahren aus dem Freistaat um die Welt gehen. 1870 wurde zum ersten Mal in Deutschland eine Postkarte verschickt, kurz darauf begann der Tourismus zu boomen. Bayerische Verlage machten mit Darstellungen von Bayern-Klischees ein gutes Geschäft. Wie stark haben diese millionenfach in alle Länder verbreiteten Abbildungen das bis heute gängige Bayern-Klischee gefestigt? Die Germanistin Dietlind Pedarning hat tausende von ihnen gesammelt – und jetzt ein Buch und eine Ausstellung im Kloster Seeon zu ihrer Kulturgeschichte vorgelegt. * Vom Verschwinden des Spielraums Sind Sie schon einmal in einer Warteschleife verzweifelt, weil eine KI-generierte Stimme Ihnen nur Auswahlmöglichkeiten anbot, die nicht zu Ihrem Problem passte? Unmerklich verändert sich derzeit der Charakter unseres Handelns. Immer mehr geben uns Algorithmen und Apps Entscheidungen vor. Auch als Kinder spielen wir nicht mehr frei mit Lego-Bausteinen, sondern bauen nach vorgefertigten Anleitungen Dinge nach. So werden wir von Handelnden zu Vollziehenden – mit Folgen. Der Soziologe Hartmut Rosa mit einer Gegenwartsanalyse: "Situation und Konstellation" * Die unbekannte Seite von Astrid Lindgren In ihren Kriegstagebüchern schildert Astrid Lindgren eindringlich, wie sie die Zeit des Zweiten Weltkrieg erlebt hat, und wie damals "Pippi Langstrumpf" entstand. Im Dokumentarfilm "Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren" sprechen Tochter, Enkelin und Urenkel über die legendäre Autorin. Die Welt der Kunst und Kultur. Überraschend, innovativ, mit ungewöhnlicher Bildsprache, genauen Recherchen und einer eigenen Haltung.